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Transsibirische Eisenbahn Moskau-Wladiwostok 2020

Kombinationsreise von Moskau bis Wladiwostok

15 Tage ab € 4440,–

Reiseangebot als PDF

Es ist eines der letzten großen Reiseabenteuer: Eine Reise durch zwei Kontinente, eine Reise, die Sehnsüchte weckt, eine Reise in den klassischen Schnellzügen der russischen Staatsbahnen. Eine Reise während der der Kontakt mit Land und vor allem mit Leuten unverfälscht erlebt werden kann. Die Zugfahrten dauern jeweils zwischen einem und zwei Tagen, dazwischen sind Aufenthalte in den Metropolen Moskau, Jekaterinburg, Nowosibirsk und Irkutsk sowie in Chabarowsk am Amur und in Wladiwostok am Pazifischen Ozean vorgesehen. Die Fahrt auf der Transsibirischen Eisenbahn ist keine klassische Gesellschaftsreise. Eine Portion Abenteuerlust sollte genauso zum Reisegepäck gehören, wie ausreichend Fotomaterial für die zahllosen Impressionen zwischen den Roten Mauern des Kremls, dem „Heiligen Meer Sibiriens“ und dem „Stillen Ozean“.

Amurbrücke, Chabarowsk
Amurbrücke, Chabarowsk
Nowosibirsk
Nowosibirsk
Baikalsee mit Häuschen
Baikalsee mit Häuschen
Jekaterinburg
Jekaterinburg
Iwolginski Dazan
Iwolginski Dazan
Transsib Strecke
Transsib Strecke
Kathedrale, Irkutsk
Kathedrale, Irkutsk
Moskau, GUM, Basiliuskathedrale
Moskau, GUM, Basiliuskathedrale
Wladiwostok
Wladiwostok
  • 1. Tag

    Wien - Moskau

    Flug von Wien nach Moskau und Transfer in Ihr Hotel. Anschließend begeben Sie sich „in den Untergrund“. Sie unternehmen eine Tour durch die Moskauer Metro und sehen einige der prunkvollsten Stationen des U-Bahn-Systems, welche speziell unter der Regentschaft Stalins als „Paläste für die Genossen Metrofahrer“ konzipiert wurden. Die Metro gilt heute als eines der Wahrzeichen der Stadt Moskau. (A)

  • 2. Tag

    Moskau - Jekaterinburg

    Eine Stadtrundfahrt führt zu einigen der schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der größten Metropole Europas. Besonderes Augenmerk widmen Sie dem historischen Herzen Moskaus rund um den Roten Platz wo nicht nur Russlands Geschichte, sondern auch die kontrastreiche Vielfalt der Stadt spürbar ist. Das Luxuswarenhaus GUM, das Lenin-Mausoleum, das Gebäude des historischen Museums und natürlich die prächtige Basilius-Kathedrale stehen wie die roten Mauern und Türme des Kremls gleichsam sinnbildlich für das ganze Land. Anschließend Transfer zum Bahnhof und Abteilbezug: Nun kann das „Abenteuer Transsib“ beginnen. (F)

  • 3. Tag

    Jekaterinburg

    Die Bahnfahrt führt durch die Ebenen Osteuropas. Sie überqueren mächtige Ströme, halten in verschlafenen Kleinstädten und quirligen Metropolen und queren schließlich das Uralgebirge, die Grenze zwischen Europa und Asien. Abends erreichen Sie Jekaterinburg, Russlands Tor nach Asien. Transfer zum Hotel. (A)

  • 4. Tag

    Jekaterinburg & die Grenze Europa/Asien

    Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch Jekaterinburg. Unerwartet charmant, mit einem gelungenen Architekturmix aus Zarenzeit, Sowjetepoche und dem „neuen Russland“ präsentiert sich die Stadt als das sehenswerte Schmuckkästchen der Uralregion. Die Geschichte Russlands scheint sich hier zu treffen, traurige Berühmtheit erlangte die Stadt aber vor allem 1918, als die letzte Zarenfamilie Russlands hier ihr tragisches Schicksal fand. An der Stelle der Bluttat steht heute die prachtvolle, weiß-golden strahlende Blutskathedrale (E), gleichsam ein neues Wahrzeichen der Stadt. Auch mit Russlands erstem Präsidenten, Boris Jelzin, ist die Stadt eng verbunden, ein hochmodernes und informatives Museum (E) erinnert an die Schicksalstage im August 1991. Ein Abstecher führt schließlich zur unweit der Metropole gelegenen Grenze zwischen den Kontinenten Europa und Asien und zum beschaulichen Kloster Ganina Jama (E). Später Transfer zum Bahnhof und Abfahrt in Richtung Nowosibirsk. (F)

  • 5. Tag

    Nowosibirsk

    Sie setzen die Bahnfahrt durch die enormen Weiten Westsibiriens fort und queren den gewaltigen Strom Ob, bevor Sie Nowosibirsk erreichen. Nach der Ankunft in der Millionenmetropole lernen Sie die „Hauptstadt Sibiriens“ am Nachmittag näher kennen. Die noch relativ junge Stadt verdankt ihre Gründung und ihren wirtschaftlichen Aufstieg der Transsibirischen Eisenbahn und so sind Stadt und Bahn bis heute eng miteinander verbunden. Sie sehen unter anderem die imposante Brücke über dem Ob, das als „Bolschoi Sibiriens“ bekannte Nowosibirsker Opernhaus und das von Bauten im Stil des „sozialistischen Klassizismus“ geprägte Stadtzentrum. Zum Frischmachen stehen „Tageszimmer“ zur Verfügung, ehe am Abend die Weiterfahrt mit dem Schnellzug in Richtung Osten erfolgt. (A)

  • 6. Tag

    Durch die Weiten Sibiriens

    Heute führt Ihre Reise durch die Weiten Sibiriens. Dichte Wälder voller Birken und Nadelbäume, satte Wiesen, kleine Flüsse, unerwartet abwechslungsreich präsentiert sich die Landschaft, in der auch immer wieder verträumte Dörfer zu entdecken sind.

  • 7. Tag

    Irkutsk & Talzy

    Am Morgen erreichen Sie Irkutsk. Nach einem stärkenden Frühstück unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch Irkutsk. Einst trug die Stadt an der Angara den Beinamen „Paris Sibiriens“ und galt bis zum Beginn des 20. Jhdt. als das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum Sibiriens. Im Herzen der Stadt finden sich nach wie vor zahlreiche Holzhäuser im traditionellen Stil, welche maßgeblich das angenehme Flair von Irkutsk prägen. Am Nachmittag Hotelbezug in Irkutsk für zwei Nächte und etwas Zeit zum frisch machen, bevor Sie dem sagenumwobenen Fluss Angara folgen und zum sehenswerten Freilichtmuseum Talzy (E) gelangen. Das weitläufige Areal ist in die herrliche, mit Birken gesäumte Landschaft der Baikalregion eingebettet. Die zahlreichen liebevoll rekonstruierten Holzkirchen und Holzhäuser vermitteln einen guten Einblick in das Alltagsleben von Russen und Burjaten in den letzten Jahrhunderten. (F/A)

  • 8. Tag

    Am Baikalsee

    Allein der Name Baikalsee weckt Sehnsüchte und Träume. Das „Heilige Meer“ Sibiriens ist ein gigantisches Binnengewässer, welches sich über 670 km von Nord nach Süd erstreckt und dabei eine Fläche von über 31.000 km² einnimmt. Der tiefste Süßwassersee der Welt gilt als eines der wichtigsten Wasserreservoire und gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Während des heutigen Ausfluges und der Fahrt auf der „Baikal-Rundbahn“ entdecken Sie rund um die alte Trasse der Transsibirischen Eisenbahn, eine der landschaftlich schönsten Gegenden an der „Perle Sibiriens“ zwischen Sludjanka und Port Baikal. (F/M)

  • 9. Tag

    Irkutsk - Baikalsee - Ulan Ude & Iwolginski Dazan

    Frühmorgens verlassen Sie Irkutsk. Die Bahnfahrt führt teils direkt am Südufer des Baikalsees entlang, ehe Sie am Nachmittag Ulan Ude erreichen, wo Sie im Rahmen einer orientierenden Rundfahrt u. a. den monumentalen Lenin-Kopf, ein Wahrzeichen der Stadt, sehen. Unweit der Hauptstadt Burjatiens liegt das Kloster Iwolginski Dazan (E), das wichtigste buddhistische Kloster Russlands. Viele Burjaten bekennen sich zum tibetisch geprägten Buddhismus, der auch in der nahen Mongolei verbreitet ist und heute einen lebendigen Teil des russischen Vielvölkerstaates bildet. Übernachtung in Ulan Ude. (F/A)

  • 10. Tag

    Zwischen Selenga und Amur durch Sibirien

    Frühmorgens Abfahrt in Richtung Chabarowsk. Die weiten Ebenen Sibiriens mit den scheinbar undurchdringlichen und einem grünen Ozean gleichen Wäldern bilden das Landschaftskino. Übernachtung im Zug.

  • 11. Tag

    Zwischen Selenga und Amur durch Sibirien

    Ihr Zug legt 2.884 Schienenkilometer bis zum Amur zurücklegt. Übernachtung im Zug.

  • 12. Tag

    Chabarowsk

    Der Zug durchfährt die weiten Ostsibiriens und das „Jüdische Autonome Gebiet“, ein Kuriosum der Geschichte, ehe Sie im Laufe des Nachmittags den fast 1,5 Kilometer breiten Amur-Strom überqueren und die Stadt Chabarowsk erreichen. Transfer zum Hotel und Nächtigung. (A)

  • 13. Tag

    Chabarowsk - Wladiwostok

    Heute erkunden Sie Chabarowsk. Die 1858 gegründete Stadt am Amur ist mit ihren rund 550.000 Einwohnern ein wichtiges Zentrum in Russlands Fernem Osten. Während der Stadtrundfahrt sehen Sie u. a. den Amurksy Boulevard, die Prachtstraße der Stadt, und gelangen an das reizvolle Amur-Ufer, an dem sich die Stadt rund 40 Kilometer entlangzieht. Vom „Utjos“ aus eröffnet sich ein herrlicher Blick über den mächtigen Strom. Im Regionalmuseum (E) erhalten Sie einen guten Überblick über Land und Leute aber vor allem auch über die beeindruckende Vielfalt der Fauna und Flora in Russlands Fernem Osten. Abends Transfer zum Bahnhof, von wo aus Sie die letzte, 766 Kilometer lange, Etappe der Transsibirischen Eisenbahn starten. (F/A)

  • 14. Tag

    Wladiwostok

    Am Morgen erreichen Sie Wladiwostok, die „Beherrscherin des Ostens“. Hier, bei Streckenkilometer 9.259, endet die Transsibirische Eisenbahn. Knapp 600.000 Menschen leben in Russlands Tor zum Pazifik, das Beijing, Tokyo und selbst dem US-amerikanischen Anchorage näher ist, als Moskau. Sie sehen das Zentrum der Stadt rund um den Hafen und das sogenannte „Goldene Horn“ mit dem Maxim Gorki-Theater und dem „Weißen Haus“. Während der Stadtbesichtigung besuchen Sie auch den als „U-Boot-Museum“ bekannten Gedenkkomplex des U-Bootes S-56 (E) das einst alle Weltmeere durchfuhr und heute in seinem Originalzustand besucht werden kann. (F/A)

  • 15. Tag

    Wladiwostok - Wien

    Transfer zum Flughafen und Rückflug über Moskau nach Wien. (F)