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St. Petersburg & Karelien 2020

Von der Stadt der Zaren durch das weite Land nach Murmansk

9 Tage ab € 2099,–

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Karelien beeindruckt durch den Zauber seiner unendlich weiten Landschaft. Wälder und Hügel, Flüsse und Seen prägen das Bild der einsamen Region. Kishi, die „weltberühmte Museumsinsel“, und das prachtvolle Kloster von Solovki, inmitten des Weißen Meeres, zählen zu den schönsten Kulturstätten im Nordwesten Russlands. Doch vor der Entdeckungsreise durch das „Weite Land“, betört Sie St. Petersburg, die Stadt der Zaren, mit ihrem unverwechselbaren Flair aus nordisch noblem Charme und prachtvollem Prunk. Die „weißen Nächte“ tragen ebenso zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis bei, wie der Aufenthalt in Murmansk, der größten Stadt nördlich des Polarkreises, die mit dem eisfreien Marinehafen und der herrlichen Lage an der Bucht von Kola beeindruckt.

Museumsinsel Kischi
Museumsinsel Kischi
Ladogasee
Ladogasee
St. Petersburg
St. Petersburg
Kem
Kem
Solovki Kloster
Solovki Kloster
Murmansk, Murmanbahn
Murmansk, Murmanbahn
  • 1. Tag

    Wien - St. Petersburg

    Flug von Wien nach St. Petersburg, Empfang durch die Reiseleitung und Transfer ins Hotel, wo Sie für zwei Nächte Quartier beziehen. Auf einer orientierenden Stadtrundfahrt erleben Sie abends den Charme der Zarenmetropole zur Zeit der Weißen Nächte. (A)

  • 2. Tag

    St. Petersburg

    Sie erkunden das „Venedig des Norden“. Peter der Große hatte sich bei Planung der neuen Hauptstadt, die auch Tor zu Europa sein sollte, an Amsterdam orientiert. Die Stadt war mehr repräsentativer Rahmen, als administratives Zentrum. Der elegante Newski Prospekt, die Auferstehungskathedrale, die Admiralität und die berühmte Eremitage sind nur einige der Höhepunkte. Sie besuchen auch die Peter und Paul Festung (E), die Wiege der Stadt. Weiters bummeln Sie über das weitläufige Marsfeld, wo die Gefallenen der Oktoberrevolution ihre letzte Ruhestätte fanden, und erfreuen sich am idyllischen Ambiente des ehemaligen Sommergartens, der mit reichem Skulpturenschmuck und anmutigen Fontänen bezaubert. (F/A)

  • 3. Tag

    St. Petersburg - Petrosawodsk

    Heute beginnt die Fahrt durch die unbekannten Weiten Kareliens. Sie verlassen St. Petersburg in östlicher Richtung und kommen schon bald an das Südufer des Ladogasees. Während der Fahrt entlang der Uferlinie eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf den größten Süßwassersee Europas, in dessen schier unendlichen Weiten über 500 Inseln liegen. In weiterer Folge überqueren Sie den Swir und erreichen schließlich Petrosawodsk. Die Hauptstadt der russischen Teilrepublik Karelien liegt am Ufer des Onegasees und beeindruckt zur Zeit der weißen Nächte durch eine besondere Atmosphäre. Sie bummeln über die Strandpromenade am Onega See, der mit einer Fläche von gut 9.700km² der zweitgrößte Süßwassersee Europas ist. (F/A)  

  • 4. Tag

    Ausflug zur Museumsinsel Kischi

    Mit dem Tragflügelboot geht es zur Museumsinsel Kischi. Das „Glanzlicht“ Kareliens beeindruckt schon durch die malerische Lage inmitten des Onegasees. Hier bestaunen Sie die russische Holzarchitektur, die von bescheidenen Hütten bis hin zu imposanten Kirchen reicht, die ohne Verwendung von Nägeln zusammengefügt wurden. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch in der imposanten Stabkirche (E). Etwas Zeit zur freien Verfügung und Rückfahrt nach Petrosawodsk. (F/A)

  • 5. Tag

    Petrosawodsk - Khivat Reservat - Kem

    Hinter Petrosawodsk machen Sie einen Abstecher ins Reservat von Khivat, das mit dem größten Wasserfall Kareliens beeindruckt. Dann geht es durch das Seengebiet bis Kem, eine der ältesten Städte Nordrusslands, an der Mündung des gleichnamigen Flusses ins Weiße Meer gelegen.  (F/A)

  • 6. Tag

    Ausflug Solovki

    Während der Fahrt über das Weiße Meer zu den Solovki-Inseln, sichten Sie vielleicht den einen oder anderen Beluga Wal. Den Tag widmen Sie einer ausführlichen Besichtigung des Solovki Klosters (E), eines der wichtigsten Zentren der Orthodoxie. Im Jahre 1436 gegründet, durchlief das mächtige Kloster eine wechselhafte Geschichte. Traurige Berühmtheit erlangte es im Jahre 1923, als hier der erste „Gulag“ eingerichtet wurde. Während der Glanzzeit lebten hier bis zu 350 Mönche und gut 7.000 Handwerker. Die gesamte Region war vom Kloster abhängig, das durch den Handel mit Fisch, Holz, Salz und Pelzen prosperierte. Die wuchtigen, bis zu 11m hohen und 5m starken Mauern mit befestigten Toren und Türmen bezeugen den festungsartigen Charakter der Anlage. Der Großteil der Anlage geht auf das 16. Jhdt. zurück. Zahlreiche Kirchen und Wirtschaftsgebäude, unter denen das imposante Refektorium hervorsticht, sind mit Portiken verbunden und geben Einblick ins mittelalterliche Klosterleben. Es bleibt noch etwas Freizeit, ehe es nach Kem zurückgeht. (F/A)

  • 7. Tag

    Kem - Murmansk

    Weiter geht es nach Murmansk, in die größte Stadt nördlich des Polarkreises. Aufgrund des ganzjährig eisfreien Hafens, ist Murmansk ein bedeutender Marinestützpunkt und war während der Sowjetzeit militärisches Sperrgebiet. Erst der politische Umbruch ermöglichte die Öffnung und begünstigte die Entwicklung des regen Grenzverkehrs mit Norwegen. (F/A)

  • 8. Tag

    Murmansk

    Nachkriegsarchitektur prägt das Stadtbild, denn Murmansk litt stark während des 2. Weltkrieges. Markantester Punkt ist das Aliosha Kriegsdenkmal, von wo sich ein grandioser Blick über die Stadt, den Hafen und die Kola Bucht eröffnet. Sehenswert sind das Ozeanarium und die prachtvolle Russisch-Orthodoxe Nikolai Kirche. Eindrucksvoll ist der 1989 stillgelegte atomgetriebene Eisbrecher Lenin (E), der heute als Museumsschiff dient und auch einen Blick in den ehemaligen Nuklearantrieb ermöglicht. (F/A)

  • 9. Tag

    Murmansk - Moskau - Wien

    Nach dem Frühstück zeitgerechter Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien via Moskau. (F)