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Karpaten & Radetzkymarsch

Galizien und die Bukowina: Unterwegs in den östlichen Kronländern der Donaumonarchie

7 Tage ab € 1499,–

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„Als Galizien noch bei Österreich war …“:  Bis vor 101 Jahren gehörten die Regionen Galizien und Bukowina zur Donaumonarchie und erlebten in dieser Zeit eine kulturelle Blüte. Noch heute zeugen die liebevoll restaurierten Innenstädte von Lemberg und Czernowitz von der „guten alten Zeit“. Gleichzeitig ist die Region Heimat der sagenumwobenen Huzulen und ein kultureller Schmelztiegel zwischen Ost und West. So lassen sich auf dieser Rundreise, inmitten der abwechslungsreichen Landschaft zwischen den Wäldern der Karpaten, dem reißenden Fluss Pruth und dem Dnister-Strom, sowohl Kulturschätze, als auch landschaftliche Schönheiten erleben!

Kamjanetz Podilsk
Kamjanetz Podilsk
Czernowitz, National University
Czernowitz, National University
Lemberg, Saint Georges Cathedral
Lemberg, Saint Georges Cathedral
Lemberg
Lemberg
Lemberg
Lemberg
Chotyn Burg
Chotyn Burg
Eingang Olesko Schloss
Eingang Olesko Schloss
Karpaten, Landschaft
Karpaten, Landschaft
Kamjanetz, Podolien
Kamjanetz, Podolien
  • 1. Tag

    Österreich - Lemberg - Stanislaus

    Flug von Österreich nach Lemberg wo Sie von Ihrer Reiseleitung in Empfang genommen werden. Weiterfahrt nach Stanislaus, Abendessen und Übernachtung. (A)

  • 2. Tag

    Stanislaus - Czernowitz

    Nach dem Frühstück erkunden Sie Stanislaus, das heute Iwano Frankiwsk heißt, und unternehmen einen Rundgang durch den reizvollen Ortskern. Später geht es in jene Stadt, die als Hauptstadt des Kronlandes Bukowina Schmelztiegel der verschiedensten Nationalitäten und Religionen war. Das Zentrum von Tscherniwzi, so der heutige ukrainische Name der Stadt, mit seinen historischen Bauten aus der Zeit der Donaumonarchie, ist liebevoll restauriert. Interessant ist auch der über 14 Hektar große jüdische Friedhof. In der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes findet sich die prächtige Metropolitenresidenz, die zum Ensemble der, ursprünglich nach Kaiser Franz Josef benannten, Universität gehört und als Wahrzeichen von Czernowitz gilt. (F/A)

  • 3. Tag

    Ausflug Podolien: Chotyn & Kamjanetz

    Der heutige Ausflug führt in die Region Podolien. Landschaftlich reizvoll liegt Chotyn am Fluss Dnister. Fotostopp an der Burganlage am Flussufer. Anschließend Weiterfahrt nach Kamjanez-Podilskyj. Die Stadt liegt pittoresk auf einer Halbinsel an einem Mäander des Flusses Smotritsch. Die Festung aus dem 16. Jahrhundert, die katholische Peter-Paul-Kathedrale, die Dominikanerkirche und die eindrucksvolle, aus dem 18. Jahrhundert stammende, Holzkirche sind nur einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt. (F/A)

  • 4. Tag

    Czernowitz - Kolomea - Karpaten

    Nach dem Frühstück fahren Sie nach Kolomiya, zu Deutsch Kolomea. Die bewegte Geschichte der Stadt reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Polen, Litauer und Krimtataren hinterließen hier ihre Spuren, bis Kolomea von 1772 bis 1918 Teil des Habsburgerreiches wurde. Berühmt ist Kolomea heute vor allem für seine Museen. Das Ostereimuseum beherbergt ein Potpourri aus kunstvoll gestalteten Ostereiern und gilt als regionale Berühmtheit und als Kuriosum zugleich. Später geht es weiter, hinein in die Waldkarpaten. Dichte Urwälder, reizvolle Wiesenlandschaften, reißende Gebirgsflüsschen und tosende Wasserfälle prägen die herrliche Landschaft, die teils Eingang in das UNESCO-Weltnaturerbe gefunden hat. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel vor der herrlichen Kulisse der Waldkarpaten und lassen den Tag bei einem traditionellen Abendessen mit bunter Folklorebegleitung entspannt ausklingen. (F/A)

  • 5. Tag

    Karpaten - Lemberg

    Langsam verlassen Sie das Gebirge und die Reise führt durch das Karpatenvorland, dessen Landschaftsbild von Hügeln, Wäldchen und üppigen Wiesen geprägt ist. Vorbei an Halitsch, seit dem 12. Jahrhundert Sitz der für Galizien namensgebenden Fürsten, gelangen Sie nach Lemberg wo am Nachmittag ein erster Spaziergang durch den charmanten Stadtkern der galizischen Hauptstadt auf Sie wartet. (F/A)

  • 6. Tag

    Ausflug Brody & Olesko

    Der heutige Ausflug führt zuerst in die Kleinstadt Brody. Sie erlebte unter österreichischer Herrschaft eine wahre Blüte und wurde schon von Maria Theresia zur Freihandelszone erklärt. Brody ist u. a. Geburtsort des österreichischen Schriftstellers Joseph Roth, Schöpfer des Romans "Radetzkymarsch", und war ein wichtiges Zentrum der jüdischen Bevölkerung Galiziens. Die Stadt Olesko war 1629 Geburtsort des großen Polenkönigs Jan Sobieski, der viele Jahre später maßgeblich am Sieg gegen die Türken vor Wien beteiligt war. Nach einem schmackhaften Mittagessen mit lokalen Gaumenfreuden, steht der Besuch des Schlosses aus dem 14. Jahrhundert am Programm. (F/M/A)

  • 7. Tag

    Lemberg - Österreich

    Den Vormittag nutzen Sie für weitere Besichtigungen in Lemberg. Dereinst eine der größten Städte der Donaumonarchie, ist Lwiw, wie die Stadt heute heißt, politisches, wirtschaftliches und vor allem kulturelles Zentrum der Westukraine. Das historische Zentrum der Stadt rund um die berühmte Lemberger Oper, erstrahlt heute im alten Glanz und versprüht wie einst den Charme der k. u. k. Monarchie. Berühmt ist die Stadt nicht zuletzt auch für ihre zahlreichen Kirchen und Kathedralen der verschiedensten christlichen Konfessionen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Österreich. (F)