Galizien und die Bukowina 2018

Karpaten & Radetzkymarsch: Unterwegs in den östlichen Kronländern der Donaumonarchie

7 Tage ab € 999,–

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„Als Galizien noch bei Österreich war …“: bis vor 100 Jahren gehörten die Regionen Galizien und Bukowina zur Donaumonarchie und erlebten in dieser Zeit eine kulturelle Blüte. Noch heute zeugen die liebevoll restaurierten Innenstädte von Lemberg und Czernowitz von der „guten alten Zeit“. Gleichzeitig ist die Region Heimat der sagenumwobenen Huzulen und ein kultureller Schmelztiegel zwischen Ost und West. So lassen sich auf dieser Rundreise, inmitten der abwechslungsreichen Landschaft zwischen den Wäldern der Karpaten, dem reißenden Fluss Pruth und dem Dnister-Strom, sowohl Kulturschätze, als auch landschaftliche Schönheiten erleben!

Kamjanetz Podilsk
Kamjanetz Podilsk
Czernowitz, National University
Czernowitz, National University
Lemberg, Saint Georges Cathedral
Lemberg, Saint Georges Cathedral
Lemberg
Lemberg
Lemberg
Lemberg
Chotyn Burg
Chotyn Burg
Eingang Olesko Schloss
Eingang Olesko Schloss
  • 1. Tag

    Wien - Lemberg

    Flug von Wien nach Lemberg. Als erster Höhepunkt der Reise erwartet Sie heute gleich der Aufenthalt in Lemberg. Einst eine der größten Städte der Donaumonarchie und Hauptstadt Galiziens, ist Lwiw, wie die Stadt heute heißt, politisches, wirtschaftliches und vor allem kulturelles Zentrum der Westukraine. Das historische Zentrum der Stadt rund um die berühmte Lemberger Oper, erstrahlt heute im alten Glanz und versprüht wie einst den Charme der k. u. k. Monarchie. Berühmt ist die Stadt nicht zuletzt auch für ihre zahlreichen Kirchen und Kathedralen der verschiedensten christlichen Konfessionen. Im Zuge der Stadterkundung sehen Sie u. a. auch die Sankt Georgs Kathedrale und den Lytschakivsky Friedhof, auf dem einige der berühmtesten Künstler des Landes ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. (M/A)

  • 2. Tag

    Ausflug Brody & Olesko

    Der heutige Ausflug führt zuerst in die Kleinstadt Brody. Sie erlebte unter österreichischer Herrschaft eine wahre Blüte und wurde schon von Maria Theresia zur Freihandelszone erklärt. Brody ist u. a. Geburtsort des österreichischen Schriftstellers Joseph Roth, Schöpfer des Romans "Radetzkymarsch", und war ein wichtiges Zentrum der jüdischen Bevölkerung Galiziens. Die Stadt Olesko war 1629 Geburtsort des großen Polenkönigs Jan Sobieski, der viele Jahre später maßgeblich am Sieg gegen die Türken vor Wien beteiligt war. Nach einem schmackhaften Mittagessen mit lokalen Gaumenfreuden, steht der Besuch des Schlosses aus dem 14. Jahrhundert am Programm. (F/M/A)

  • 3. Tag

    Lemberg - Rohatyn - Halitsch - Stanislaus – Karpaten

    Nach dem Frühstück verlassen Sie Lemberg südwärts und gelangen nach Rohatyn. Hier sehen Sie die eindrucksvolle Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Anschließend geht es weiter nach Halitsch. Seit dem 12. Jahrhundert befand sich rund um den Ort der Sitz des Fürsten von Halitsch. Nach einem Aufenthalt im reizvoll restaurierten Ortskern von Stanislaus, dem heutigen Iwano  Frankiwsk, geht die Reise weiter in das Karpatenvorland. Hügel, Wäldchen und üppige Wiesen prägen das Landschaftsbild, das sich umso gebirgiger und dichter bewaldet präsentiert, je tiefer Sie in die Waldkarpaten vordringen. Vor der Kulisse der atemberaubenden Landschaft lassen Sie den Tag bei einem Abendessen mit bunter Folklorebegleitung ausklingen. (F/A)

  • 4. Tag

    Karpaten - Kolomea - Czernowitz

    Am Vormittag führt die Reise weiter durch die, teils zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden, Gebirgslandschaften der Karpatoukraine. Dichte Urwälder, reizvolle Wiesenlandschaften, reißende Gebirgsflüsschen und tosende Wasserfälle bilden die Kulisse während ein herrliches Landschaftskino an Ihnen vorbeizieht. Später erreichen Sie Kolomiya, zu Deutsch Kolomea. Die bewegte Geschichte der Stadt reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Polen, Litauer und Krimtataren hinterließen hier ihre Spuren, bis Kolomea von 1772 bis 1918 Teil des Habsburgerreiches wurde. Berühmt ist Kolomea heute vor allem für seine Museen. Das Ostereimuseum beherbergt ein Potpourri aus kunstvoll gestalteten Ostereiern und im Museum der Huzulen ist viel Interessantes über die sagenumwobene Volksgruppe zu erfahren. Am Abend erreichen Sie Ihr Hotel in Czernowitz. (F/M/A)

  • 5. Tag

    Czernowitz

    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Kennenlernens von Czernowitz. Die Stadt, welche heute den Namen Tscherniwtzi trägt, war als Hauptstadt des Kronlandes Bukowina Schmelztiegel der verschiedensten Nationalitäten und Religionen. Das Zentrum der Stadt, mit seinen historischen Bauten aus der Zeit der Donaumonarchie, ist liebevoll und aufwändig restauriert. Interessant ist auch der über 14 Hektar große jüdische Friedhof der Stadt. In der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes findet sich die prächtige Metropolitenresidenz, die zum Ensemble der Universität gehört und als Wahrzeichen von Czernowitz gilt. (F/A)

  • 6. Tag

    Ausflug Podolien: Chotyn & Kamjanetz

    Der heutige Ausflug führt in die Region Podolien. Landschaftlich reizvoll liegt Chotyn am Fluss Dnister. Fotostopp an der Burganlage am Flussufer. Anschließend Weiterfahrt nach Kamjanez-Podilskyj. Die Stadt liegt pittoresk auf einer Halbinsel an einem Mäander des Flusses Smotritsch. Die Festung aus dem 16. Jahrhundert, die katholische Peter-Paul-Kathedrale, die Dominikanerkirche und die eindrucksvolle, aus dem 18. Jahrhundert stammende, Holzkirche sind nur einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt. (F/A)

  • 7. Tag

    Czernowitz - Stanislaus - Wien

    Transfer nach Iwano Frankiwsk und Rückflug nach Wien. (F)