Galizien und die Bukowina 2017

Karpaten & Radetzkymarsch: Unterwegs in den östlichen Kronländern der Donaumonarchie

7 Tage ab € 999,–

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„Als Galizien noch bei Österreich war …“ So, oder so ähnlich, könnte man ein altes österreichisches Volkslied uminterpretieren, denn bis vor rund 100 Jahren gehörten die Regionen Galizien und Bukowina zur Donaumonarchie und erlebten in dieser Zeit eine kulturelle Blüte. Noch heute zeugen die liebevoll restaurierten Innenstädte von Lemberg und Czernowitz von der „guten alten Zeit“. Gleichzeitig ist die Region ein kultureller Schmelztiegel zwischen Ost und West. So lassen sich auf dieser Rundreise, inmitten einer reizvollen Landschaft zwischen dem reißenden Fluss Pruth und dem Dnister-Strom, sowohl Kulturschätze als auch landschaftliche Schönheiten erleben!

  • 1. Tag

    Wien – Stanislaus

    Flug von Wien über Kiew nach Iwano Frankiwsk, das einstige Stanislaus im Herzen Galiziens. Transfer zum Hotel, Abendessen und Nächtigung. (A)

  • 2. Tag

    Stanislaus – Kolomea – Czernowitz

    Ein orientierender Stadtrundgang zeigt Ihnen nach dem Frühstück das altösterreichische Städtchen mit seinem reizvoll restaurierten Stadtkern. Anschließend geht es weiter nach Kolomea, heute Kolomyja. Zwischen 1772 und 1918 gehörte auch Kolomea zur Habsburgermonarchie und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem wichtigen Zentrum der chassidischen Juden. Neben dem reizvollen Stadtkern mit dem charakteristischen Rathaus ist hier besonders das Ostereimuseum von Interesse, welchem Sie einen Besuch abstatten. Schließlich erreichen Sie Czernowitz, wo gleich nach der Ankunft noch ein Besuch der, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden, Metropolitenresidenz vorgesehen ist. (F/A)

  • 3. Tag

    Czernowitz, Chotyn & Kamjanez-Podilskyj

    Der heutige Tag beginnt mit einer Stadtrundfahrt durch Czernowitz. Die Stadt, welche heute den Namen Tscherniwtzi trägt, war als Hauptstadt des Kronlandes Bukowina Schmelztiegel der verschiedensten Nationalitäten und Religionen. Das Zentrum der Stadt mit seinen historischen Bauten aus der Zeit der Donaumonarchie ist liebevoll restauriert. Am Nachmittag folgt ein Ausflug in Richtung des Flusses Dnister, der die Grenze zu Podolien bildet. In Chotyn ist ein Fotostopp an der beeindruckenden Burganlage am Flussufer vorgesehen, ehe es weiter nach Kamjanez-Podilskyj geht. Die Stadt gilt als einer der reizvollsten Orte der ganzen Ukraine, liegt das historische Zentrum doch pittoresk auf einer Halbinsel an einem Mäander des Flusses Smotritsch. Die Festung aus dem 16. Jahrhundert und die katholische Peter-Paul-Kathedrale beeindrucken ebenso wie die Dominikanerkirche oder die eindrucksvolle, aus dem 18. Jahrhundert stammende, Holzkirche. Abends Rückkehr nach Czernowitz. (F/A)

  • 4. Tag

    Czernowitz - Halitsch - Rohatyn - Lemberg

    Nach dem Frühstück verlassen Sie Czernowitz und fahren in Richtung Halitsch. Seit dem 12. Jahrhundert befand sich rund um den Ort der Sitz der Fürsten von Halitsch, einem Teilfürstentum der Kiewer Rus. Eine Blüte erlebte die Stadt und das Fürstentum Mitte des 13. Jahrhunderts unter Fürst Daniel von Galizien, der das Land dem Westen zuwandte. Später leiteten die Habsburger vom Ortsnamen Halitsch den Namen des Kronlandes Galizien ab. Bevor Sie am Abend Lemberg erreichen, ist ein Besuch der Holzkirche von Rohatyn vorgesehen, ein reizvoller Sakralbau aus dem 17. Jahrhundert, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. (F/A)

  • 5. Tag

    Lemberg

    Als ein Höhepunkt der Reise erwartet Sie heute der Aufenthalt in Lemberg. Dereinst eine der größten Städte der Donaumonarchie und Hauptstadt Galiziens, ist Lwiw, wie die Stadt heute heißt, politisches, wirtschaftliches und vor allem kulturelles Zentrum der Region. Das historische Zentrum der Stadt rund um die berühmte Lemberger Oper, erstrahlt heute im alten Glanz und versprüht wie einst den Charme der k. u. k. Monarchie. Berühmt ist die Stadt nicht zuletzt auch für ihre zahlreichen Kirchen und Kathedralen der verschiedensten christlichen Konfessionen. Im Zuge der Stadterkundung sehen Sie u. a. auch die Sankt Georgs Kathedrale und statten dem Heimatmuseum Schewtschenko Hain und dem Lytschakivsky Friedhof, auf dem einige der berühmtesten Künstler des Landes ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, einen Besuch ab. (F)

  • 6. Tag

    Ausflug Brody & Olesko

    Der heutige Ausflug führt zunächst in die Kleinstadt Brody. Sie erlebte unter österreichischer Herrschaft eine wahre Blüte und wurde schon von Maria Theresia zur Freihandelszone erklärt. Brody ist u. a. Geburtsort des österreichischen Schriftstellers Joseph Roth, Schöpfer des Romans "Radetzkymarsch", und war ein wichtiges Zentrum der jüdischen Bevölkerung Galiziens. Die Stadt Olesko war 1629 Geburtsort des großen Polenkönigs Jan Sobieski, der viele Jahre später maßgeblich am Sieg gegen die Türken vor Wien beteiligt war. Nach einem schmackhaften Mittagessen mit lokalen Gaumenfreuden, steht der Besuch des Schlosses aus dem 14. Jahrhundert am Programm. (F/M/A)

  • 7. Tag

    Lemberg – Wien

    Transfer zum Flughafen und Rückflug über Kiew nach Wien. (F)