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Belarus - Weißrussland 2020

Das unentdeckte Land zwischen Polen und Litauen

7 Tage ab € 1399,–

Reiseangebot als PDF

Über kaum ein anderes Land Europas ist so wenig bekannt wie über Belarus, Weißrussland. Zwischen Europa und Russland gelegen, fungiert das Land als Brücke der Kulturen und wartet mit zahlreichen Kulturschätzen aber vor allem mit unerwartet reizvollen Landschaften auf. Egal ob im UNESCO-Weltnaturerbe Belowescher Nationalpark, an der mächtigen Festung von Brest oder in der charmanten und überaus gepflegten Metropole Minsk: Weißrussland überrascht und lässt den Besucher staunen!

Brest, Weißrussland
Brest, Weißrussland
Witebsk, Weißrussland
Witebsk, Weißrussland
Minsk, Bibliothek
Minsk, Bibliothek
Minsk
Minsk
Schloss Mir
Schloss Mir
Warschau, Sonnenuntergang
Warschau, Sonnenuntergang
  • 1. Tag

    Wien - Warschau

    Flug von Wien nach Warschau. Im Rahmen einer Stadtrundfahrt lernen Sie die Hauptstadt Polens, deren Gesicht sich in den letzten Jahren komplett verändert hat, näher kennen. Aus der grauen Ostblockstadt ist eine bunte, moderne Metropole an der Weichsel geworden. Aus dem Jahrzehnte langen Dornröschenschlaf erwacht, präsentiert sich Warschau heute als kosmopolitisches Zentrum des Landes mit modernen Hochhäusern und Glasfassaden zum einen und der historischen Altstadt zum anderen. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, wurde sie liebevoll und aufwändig restauriert und auch das königliche Schloss, von dem nach 1945 nichts mehr übrig war, erstrahlt im alten Glanz als Wahrzeichen Warschaus. (A)

  • 2. Tag

    Warschau - Brest

    Nach dem Frühstück verlassen Sie die polnische Hauptstadt und fahren in östlicher Richtung zur polnisch-weißrussischen Grenze. Nach Erledigung der Grenzformalitäten begrüßt Sie Ihre weißrussische Reiseleitung und Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt durch die weißrussisch-polnische Grenzstadt. Bereits im 11. Jahrhundert gehörte Brest zur Kiewer Rus und war damit schon damals ein westlicher Außenposten des slawischen Großreichs. Prägend für die Stadt war allerdings vor allem die jüngere Geschichte, denn Brest war nicht nur Ort des Friedensschlusses zwischen Deutschland und dem jungen Sowjetrussland im Jahr 1918, sondern auch eines der ersten Ziele des Deutschen Überfalls auf die Sowjetunion im Jahr 1941. Von beiden Ereignissen schildert eine ausführliche Ausstellung in der Festung Brest (E), welche zum Fixpunkt eines Besuchs der Stadt zählt. Nächtigung in Brest. (F/A)

  • 3. Tag

    Brest - Belowescher Nationalpark - Schloss Mir - Minsk

    Der heutige Tag beginnt mit einem Abstecher zum Belowescher Nationalpark, dem letzten verbliebenen Urwaldgebiet Europas und UNESCO-Weltnaturerbe. Das über 1.500 km² große und bis zu 10.000 Jahre alte Waldgebiet ist Heimat einer reichen Fauna und Flora von der das Wisent –das Europäische Bison – ganz besonders hervorzuheben ist. Am Nachmittag steht der Besuch von Schloss Mir (E), einem prachtvollen und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Schlosskomplex aus dem 16. Jahrhundert, am Programm. Anschließend setzen Sie Ihre Fahrt fort und erreichen am Abend Minsk, die Hauptstadt des Landes. (F/M/A)

  • 4. Tag

    Minsk

    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der stolzen weißrussischen Hauptstadt. Weitläufig, grün und gepflegt, geprägt von ausgedehnten Parkanlagen. Die Millionenmetropole überrascht den Besucher mit ihrem freundlichen und überaus gepflegten Erscheinungsbild. Dort und da weht in Minsk, durchaus gewollt, nach wie vor ein Hauch von „Sowjetnostalgie“ und gerade rund um den Siegesplatz und den Boulevard der Unabhängigkeit gruppieren sich prächtige Bauten im Zuckerbäckerstil. Im Kontrast dazu steht die aufwändig und liebevoll restaurierte Altstadt und das charmante „Dreifaltigkeitsviertel“ an der Uferpromenade des Flusses Swislatsch. Besonders schöne und interessante Sehenswürdigkeiten sind darüber hinaus u. a. das Altstädter Rathaus, die imposante orthodoxe Gedächtniskirche aller Heiligen und das futuristische Gebäude der weißrussischen Nationalbibliothek. (F/A)

  • 5. Tag

    Minsk - Chatyn - Berezinskij Nationalpark - Witebsk

    Die Fahrt führt weiter durch die Ebenen Weißrusslands. Trotz der überraschend guten Straßen und gepflegten Städten und Dörfer scheint die Zeit in Weißrussland da und dort in den 80er Jahren stehen geblieben zu sein. Und so mag das Land für den westlichen Besucher oftmals wie ein großes, lebendiges Freilichtmuseum erscheinen. In Chatyn sehen Sie die Nationale Gedenkstätte der „verbrannten Dörfer“, die an die Gräuel des Zweiten Weltkrieges erinnert. Die Stadt Witebsk gilt das kulturelle Zentrum des Landes. So bewohnte hier der russische Maler Ilja Repin ein Sommerhaus und in Witebsk befindet sich das Elternhaus des weltberühmten Malers Marc Chagall, dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt, welchem ein Museum gewidmet ist, das natürlich auch besucht wird (E). (F/A)

  • 6. Tag

    Witebsk - Polazk - Vilnius

    Auf dem Weg in Richtung Norden steht ein Besuch von Polazk am Programm. Bereits im 10. Jahrhundert Fürstensitz und zugleich eine der ältesten Städte der Kiewer Rus, des ersten slawischen Großreichs und Vorgänger der heutigen Staaten Russland, Ukraine und Weißrussland, zeugen die liebevoll restaurierte Altstadt und die Sophienkathedrale aus dem 11. Jahrhundert von der einstigen Größe der Stadt an der Düna. Unweit von Polazk nehmen Sie schließlich Abschied vom „unentdeckten Land“, queren die Grenze nach Litauen und erreichen am späten Nachmittag Vilnius wo eine orientierende Stadtrundfahrt einen Überblick über das „Rom des Ostens“ liefert, das über die Jahrhunderten kulturell, politisch und gesellschaftlich mit dem heutigen Weißrussland verbunden war. (F/A)

  • 7. Tag

    Vilnius - Wien

    Etwas außerhalb von Vilnius liegt die malerische Wasserburg Trakai (E), ein nationales Symbol Litauens und ehemaliger Fürstensitz des Landes. Der Besuch Trakais bildet gleichsam den krönenden Abschluss der Reise, bevor der Transfer zum Flughafen und der Rückflug nach Wien erfolgen. (F)