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MS Strawinski II 2020

Von Moskau bis Rostov am Don – Die große Wolga-Don-Kreuzfahrt

13 Tage ab € 1599,–

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Erleben Sie eine außergewöhnliche Flusskreuzfahrt von Moskau bis Rostov am Don und entdecken Sie das russische Hinterland an Bord des Premiumschiffes, der MS Strawinski II. Gleich zu Beginn der Reise besichtigen Sie die überragende Stadt Moskau mit unzähligen Attraktionen wie dem gewaltigen Kreml, zahllosen Kuppelkirchen und vielen historischen Bauwerken. Zu den Höhepunkten zählen außerdem das Land der Don-Kosaken, die Tataren-Republik mit der fantastischen Hauptstadt Kazan und die Millionenstadt Wolgograd (ehem. Stalingrad). Darüber hinaus sehen Sie die, früher verbotene, Stadt Gorki (heute Nishni Novgorod) sowie die alten russischen Kirchen und Klöster am Goldenen Ring in Kostroma, Jaroslawl und Uglitsch. Sie sind der russischen Seele auf der Spur und erleben die Gastlichkeit der Menschen, die unendliche Weite und den größten Strom Europas, die Wolga, Russlands Lebensader.

MS Strawinski II
MS Strawinski II
Jaroslawl, Denkmal an den 2. Weltkrieg
Jaroslawl, Denkmal an den 2. Weltkrieg
Kostroma, Ipatiev Kloster
Kostroma, Ipatiev Kloster
Nishni Novgorod, Kreml
Nishni Novgorod, Kreml
Kazan
Kazan
Rostov am Don
Rostov am Don
  • 1. Tag

    Moskau

    Flug von Wien nach Moskau. Nach Ankunft und Erledigung aller Einreiseformalitäten erfolgt der Bustransfer vom Flughafen zum Schiffshafen; Einschiffung.

  • 2. Tag

    Moskau

    Mit über 11 Millionen Einwohnern ist und bleibt Moskau unangefochten das Herz des russischen Reiches. Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt durch Moskau (Ausflugspaket) bei der Sie u.a. die Sperlingsberge mit Panoramablick über die Stadt besuchen, aber auch den riesigen Roten Platz mit seiner dominanten Basiliuskathedrale und der prächtigen, roten Kremlmauer sowie das Kaufhaus GUM. Ebenso haben Sie Gelegenheit zu einem Rundgang durch den Kreml-Bezirk - mit seinen Palästen und Kathedralen ist der Kreml von Moskau das historische Herz Russlands. Am späten Nachmittag nimmt das Schiff Fahrt auf und Sie verlassen Moskau.

  • 3. Tag

    Uglitsch

    Nach einer Weile erreicht die MS Strawinski II Uglitsch. Nach dem Anlegen unternehmen Sie eine geführte Stadtbesichtigung (Ausflugspaket). Schon von weitem kann man die beeindruckenden Silhouetten der Auferstehungskathedrale und der Johannes-Kirche erkennen; besonders sehenswert sind u.a. auch der Kreml von Uglitsch sowie der Palast von Zarewitsch Dimitri (das älteste Bauwerk Uglitschs). Danach erfolgt die Weiterfahrt flussabwärts Richtung Rybinsker Stausee.

  • 4. Tag

    Jaroslawl – Kostroma

    Die Wolga weiter flussabwärts folgend stoßen Sie auf Jaroslawl, wo Sie an einer Stadtrundfahrt teilnehmen (Ausflugspaket). Im 11. Jahrhundert gegründet, präsentiert sich die Stadt heute als wichtiger Wolga-Hafen und zahlreiche Monumente zeugen von der wechselvollen Geschichte der Stadt. Nach der ausführlichen Besichtigung geht die Fahrt weiter nach Kostroma, eine der reizvollsten Städte des Goldenen Rings. Bei der Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) werden Sie bemerken, dass diese typische Provinzstadt seit dem 18. Jahrhundert unverändert ihr Gesicht behalten hat und daher auch gerne als Filmkulisse benutzt wird. In reizvollem Kontrast zu den vielen klassizistischen Profanbauten stehen die mittelalterlichen Kirchen Kostromas - allen voran das Ipatiev-Kloster, wo eine Besichtigung (Ausflugspaket) auf dem Programm steht. Hier wurde 1613 der neue Zar, der 16-jährige Spross der Romanows, Michael Fjodorowitsch gewählt - mit diesem historischen Akt wurde die 300 Jahre dauernde Dynastie der Zarenfamilie begründet.

  • 5. Tag

    Nishni Novgorod

    Am Zusammenfluss von Wolga und Oka liegt die größte Stadt an der Wolga: Nishni Novgorod. Die „untere Neustadt“ auf sieben Hügeln war in der Zeit der Sowjetunion für Touristen eine verbotene Stadt. Sie hieß damals Gorki, zu Ehren (aber gegen seinen Willen) des hier geborenen Schriftstellers Maxim Gorki. Sie unternehmen in der drittgrößten Stadt Russlands eine Stadtrundfahrt (Ausflugspaket). Die Stadt übt mit ihrem herrlichen Blick über Fluss und Land einen besonderen Reiz auf den Besucher aus. Der auf einer Anhöhe errichtete Kreml ist ein bestimmender Teil des Stadtbildes und Symbol von Nishni Novgorod.

  • 6. Tag

    Tscheboksary

    Die Hauptstadt der Tschuwaschen breitet sich am rechten Wolga-Ufer aus – sie wird auch die „Perle der Wolga“ genannt. Ihren Aufstieg zur Industrie- und Hauptstadt verdankte Tscheboksary zunächst der gebauten Eisenbahnstrecke nach Kazan, später der Industrialisierung zu Sowjetzeiten. Im Rahmen einer Stadtbesichtigung (Ausflugspaket) nehmen Sie die Wolga-Stadt näher in Augenschein. Sehenswert sind die Vvedensky Kathedrale, welche als UNESCO Weltkulturerbe gilt, sowie der Siegespark mit seinem Denkmal der Schutzheiligen für militärische Tapferkeit.

  • 7. Tag

    Kazan

    Heute erreichen Sie die Hauptstadt der autonomen Tatarenrepublik Kazan. Erst durch den Bau des Kujbysevsker Stausees wurde Kazan zur Hafenstadt mit eigenem Flussterminal; ursprünglich lag die Wolga sechs Kilometer entfernt. Wahrzeichen der Stadt ist der siebenstöckige, 57 m hohe Turm „Sjujumbeki“ - mit einer Neigung von 1,87 m ist er einer der weltweit 40 schiefen Türme. Kazan bietet einen wunderschönen historischen Stadtkern mit Villen im Stil des russischen Barock, Minaretten, Moscheen und einem weißen Kreml. Die faszinierende, architektonische Mischung verdankt Kazan dem Zusammenleben von Moslems, Tataren und russisch-orthodoxen Bewohnern. Überzeugen Sie sich bei einer Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) selbst davon.

  • 8. Tag

    Samara

    Gegründet als Festung und Zollstation im 16. Jahrhundert war Samara, wie viele Städte bis Ende des 20. Jahrhunderts, für Ausländer eine „geschlossene Stadt“. Das heutige Industriezentrum an der oberen Wolga besticht den Besucher mit seinem sehenswerten Stadtkern. Bei einer Stadtbesichtigung (Ausflugspaket) werden Ihnen neben interessanten Steinhäusern viele, für die Wolgaregion typisch verzierte, Holzhäuser gezeigt. Die neoklassizistischen Bauten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie einige Jugendstilhäuser belegen den einstigen Wohlstand, der vor allem auf die Landwirtschaft zurückzuführen ist. Wieder von der Stadtrundfahrt zurückgekehrt, nimmt das Schiff weiter Kurs gen Norden.

  • 9. Tag

    Flusstag

    Heute haben Sie Gelegenheit die Annehmlichkeiten und das Programm an Bord in vollen Zügen zu genießen, während Ihr Schiff weiter Richtung Wolgograd fährt.

  • 10. Tag

    Wolgograd

    Heute macht Ihr Schiff in Wolgograd fest. Die tragische Vergangenheit der Stadt wird noch vielen Generationen im Gedächtnis bleiben. Als die Festung Zaryzin Ende des 16. Jahrhunderts errichtet wurde, gewann die Stadt schnell an wirtschaftlicher Bedeutung. Während des Bürgerkrieges 1918-1920 wurde sie zu einem Stützpunkt der Revolutionäre und wurde 1925 in Stalingrad umbenannt. Durch die Errichtung von Fabriken und Produktionsstätten wurde Stalingrad zu einem Wirtschaftszentrum. Die erbitterten Kämpfe im Kessel von Stalingrad legten die Stadt in Schutt und Asche. Doch nach dem Krieg wurde sie schachbrettartig wiedererrichtet und erstreckt sich nunmehr über 75 km entlang der Wolga. Mit der „Entstalinisierung“ erhielt Wolgograd seinen heutigen Namen. Im Laufe einer Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) besuchen Sie u.a. auch das gewaltige, imposante Monument am Mamajev Hügel, die „Mutter Heimat“. Das 52 m hohe Standbild (es gilt als eines der größten Kriegsdenkmäler der Welt), die Gedenkhalle sowie die Plastiken, welche sich auf dem Hügel um die Statue befinden, machen die Gefallenen in der Schlacht von Stalingrad unvergesslich.

  • 11. Tag

    Wolga-Don-Passage

    Der 101 km lange Wolga-Don-Kanal verbindet seit 1952 Wolga und Don und verschafft Wolgograd Zugang zum Schwarzen, zum Asowschen und zum Weißen Meer sowie zur Ostsee. Der Höhenunterschied zwischen Wolga und Don sowie die dazwischenliegende Anhöhe wird durch insgesamt 13 Schleusen bewältigt. Die Fahrt durch diese Passage ist ein Erlebnis: Die Schleusentore werden mit riesigen Triumphbögen geziert, diese wirken wie steinerne Zeugen der ehemaligen Sowjetmacht.

  • 12. Tag

    Rostov/Don

    Entlang des Stausees von Cimljansk erreichen Sie am Nachmittag Rostov. Die Stadt liegt am rechten Steilufer des Flusses, knapp 50 km von der Mündung ins Asowsche Meer entfernt und entwickelte sich wegen seiner günstigen Lage um 1900 zum „Chicago Russlands“. Die 1,3 Mio. Einwohner sind vor allem in der Schwerindustrie, im Landmaschinen- sowie Schiffbau tätig. Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) durch die alte Kosakenstadt. Sehenswert ist u.a. das Gorki-Theater, welches die Form eines Traktors hat und zu den bekanntesten Sprechbühnen Russlands zählt. Viele Dramen Gorkis wurden hier uraufgeführt.

  • 13. Tag

    Rostov/Don

    Ausschiffung und Bustransfer vom Schiffshafen zum Flughafen Rostov; nach Erledigung aller Ausreiseformalitäten Rückflug.